Barbatos im Wild Thing Adventskalender

Der 19. Dezember aus Japan: Barbatos

Barbatos sind der Inbegriff des Black Metal Punks. Die Musik ist stumpf, die Riffs einfach und der Spaß groß. Hinzu kommen Texte, die ein Englisch präsentieren, das ein Fünftklässler besser kann. Einfach großartig! Thematisch handeln die Lyrics nur von Titten, Metal, Bier und allen weiteren Klischees die genau passend sind. Man hört den Japanern so dermaßen viel Spaß und Stumpfsinn an, dass man Barbatos kaum ernst nehmen kann. Hier soll aber keine große Geschichte erzählt werden. Ich denke Barbatos geht es insbesondere darum, den Metal in seiner unverblümten Art ad absurdum zu führen.
Vor vielen Jahren hatte ich sogar mal die große Freude Barbatos im Helvete live sehen zu dürfen. So oft kommen die Japaner ja nicht nach Europa. Was soll man dazu sagen? Es war ein großer Spaß! Prollig, laut und richtig punkig! Dazu ein kleiner japanischer Sänger, der ein Mötley Crüe Shirt trug. Einfach geil!

Songempfehlung: Barbatos – Rocking Metal Motherfucker

„Rocking Metal Motherfucker“ ist das Aushängeschild von Barbatos und kommt vom gleichnamigen Album. Im Tempo und vom Riffing erinnert der Song an primitive Hellhammer oder Nattefrost Solo. Ich selbst hab schon große Freude daran gehabt, den Song nachzuspielen. Es gibt kaum einen einfacheren Song und der Spaß ist groß.
Wie oben schon erwähnt kann ich hier einen Blick auf die Lyrics empfehlen. Völlig zusammenhangslos werden hier Plattitüden aneinandergereiht, die auch beim hundertsten Lesen irgendwie keinen Sinn ergeben wollen. Großartig! Keine Ahnung was Barbatos, beziehungsweise der eine Typ von Barbatos, da geraucht hat, aber ich bin großer Fan.

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