Blood Ceremony im Wild Thing Adventskalender

Ein okkulter 10. Dezember: Blood Ceremony

Vor vielen Jahren kam eine Welle an Okkult Rock Bands über uns, die allesamt weiblichen Gesang hatten und ein wenig wie moderne Coven klangen. Mit dabei waren Blood Ceremony, die für die Einzigartigkeit aber eine Sängerin haben, die zusätzlich Querflöte spielte: Coven meets Jethro Tull quasi. Der Gesang der Sängerin ist tief und bassig, was die gesamte Doom Note der Band unterstützt.
Als die Okkult Rock Welle auf dem Höhepunkt war, sah ich Blood Ceremony auch live. Vorband damals waren Ghost, die heute quasi jede Bühnengröße füllen. Weil Ghost damals zum ersten Album so richtig im Kommen waren, tauschten beide Bands spontan ihren Slot. Blood Ceremony haben so richtig abgeliefert damals. Nach dem zweiten Album habe ich die Band aber leider etwas aus den Augen verloren, was aber das Album „Living With The Ancients“ nicht minder genial macht.

Songempfehlung: Blood Ceremony – Daughter Of The Sun

Bei Blood Ceremony musste ich mich als Empfehlung zwischen zwei Songs entscheiden: Entweder „My Demon Brother“ oder „Daughter Of The Sun“. Ich habe mich für letzteren entschieden und das aus einem einfachen Grund: Um die Band anständig zu repräsentieren braucht es selbstverständlich einen Song mit Querflöte. „My Demon Brother“ mag zwar eingängiger und mit der kürzeren Spielzeit deutlich zugänglicher sein, aber er hat nun mal keine Querflöte. Des Weiteren ist „Daughter Of The Sun“ deutlich schwerer und komplexer, was eher für den Sound von Blood Ceremony steht. Schlichtweg eine geile Band aus einer geilen Zeit.

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